SGE – Leipzig 4:0 (2:0)

Die SGE zeigt gegen Leipzig ein überragendes Spiel fast über 90 Minuten. Entscheidend war das für die Leipziger extrem unangenehme Glasner-Pressing. Doch wie funktioniert das genau?

Die Aufstellung

SGE: Trapp – Jakic (86. Chandler), Tuta, Ndicka, Lenz (87. Smolcic) – Rode (32. Ebimbe), Sow – Lindström (74. Knauff), Götze, Kamada – Kolo Muani (74. Borré)

Leipzig: Gulacsi – Simakan (69. Haidara), Orban, Gvardiol – Henrichs, Laimer, Kampl (46. Szoboszlai), Raum (69. Halstenberg) – Olmo (Forsberg) – Nkunku, Werner (74. Silva)

Die Statistik

findet sich hier und hier und hier

Die Highlights

Quelle: Youtube

Die Spielanalyse

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Zunächst ist festzuhalten, dass die SGE das Spiel hinsichtlich der entscheidenden Spielstatistiken, nämlich Abschlüsse (XGoals 3,8 : 0,33 und Tore 4:0) klar für sich entscheiden konnte und das Spielgeschehen auf den ersten Blick genau diese Kräfteverhältnisse wiederspiegelte. Die entscheidende Frage ist aber, wie es dazu kommen konnte.

Beim intuitiven Erstbetrachten des Livespiels fiel schnell auf, dass die SGE ballsicherer und technisch stärker als der Gegner wirkte, was bei dem Kader und der Besetzung der Rasenballer aber nicht unbedingt sehr naheliegend ist. In einem solchen Fall liegt der erste analytische Verdacht darauf, dass die so hoch überlegen wirkende Mannschaft es viel besser geschafft hat, dem Gegner technisch sehr viel schwierigere Aufgaben zu stellen (also die Raum-Zeit für die Ausführung der technischen Aufgaben zu verengen) als andersherum. Ein solches Gefälle schlägt sich im Normalfall stark in den Laufstatistiken nieder, da die Raumverengung naturgemäß sehr laufaufwendig ist und tatsächlich zeigt sich in beiden Laufstatistiken ein deutliches Plus zugunsten der SGE (Laufdistanz 113:105 km, Sprints 245:218).

Gehen wir diesem Verdacht also nach und vergleichen zwei ähnliche Situationen beider Teams in der ersten Halbzeit.

2. Spielminute: Aufbau SGE, hier Ballbesitz Ndicka. Die Leipziger ziehen sich in eine typische Mittelfeldpressingzone zurück, also mit der ersten Angriffslinie im Bereich 10m in der gegnerischen Hälfte. Auf Ndicka als ballführenden Aufbauspieler wird kein Druck ausgeübt. Die beiden Stürmer Werner und Nkunku bilden mit Olmo auch praktisch alleine die vordere Reihe.

Dieses Muster wiederholt sich. Wer sich das Spiel im Re-Live anschaut, wird feststellen, dass die Leipziger der SGE in der Anfangsphase gezielt Ballbesitz in der hinteren Reihe lassen, sich auf die Raumverengung im Mittelfeldbereich konzentrieren.

Anders die SGE.

Man versuchte den 3-1-Aufbau der Leipziger dauernd unter Druck zu halten. Hier gut zu sehen, dass Kolo Muani schon Schlagdistanz zu Laimer hat und von gleich vier Mitspielern in der gegnerischen Hälfte unterstützt wird. Diese 1-4 – Pressingreihe wiederholt sich und der Ablauf ist immer ähnlich: Kolo Muani orientiert sich Richtung Ball, bleibt aber in der Zentrale, Rode und Kamada lauern auf zu schwach oder kurz gespielte oder etwas ungenaue Pässe nach außen, um diese sofort attackieren zu können, die jeweils übrigen Spieler schieben dann sofort nach, um Passwege zu schließen.

Die SGE, das ist die erste Erkenntnis, presste viel früher, spielte viel riskanter und höher auf Ballgewinn als die Leipziger. Das ist kein Zufall und hat auch nichts mit Mentalität zu tun, sondern war sehr offensichtlich die Marschroute der beiden Trainer.

Hier eine weitere Szene aus der Anfangsphase, 5. Minute und hier sehen wir das ganze Glasner-Pressingwerk auf einem Bild. (eintracht.tv ab 11:01). Rode hat sich hier schon aus der Pressingreihe verabschiedet und hat nach einem ungenauen, halbhohen Aufbaupass von Orban auf Gvardiol diesen attackiert mit dem Ergebnis, dass er den nächsten Pass Richtung Laimer so abfälschen kann, dass er bei Götze landet und man sieht hier schon, dass die SGE damit eine 6:4-Überzahl in der Leipzig-Hälfte erzielt.

Die Szene wird dann vor allem von Götze/Lindström schwach fortgesetzt, aber das ist das Geheimnis des Glasner-Pressings: Die Pressinglinie ist mit Rode plus Lindström, Götze und Kamada, davor Kolo Muani mit 5 Spielern, also der halben Mannschaft besetzt. Aus dieser extrem stark besetzten Pressingreihe, die sehr weit nach vorne schiebt, attackiert die SGE dann mit dem jeweils am günstigsten postierten Spieler jeden schwachen Pass, oft auch einfache Querpässe mit einem Spieler (hier Rode) plus Stürmer Kolo Muani, während die übrigen Pressing-Spieler alle ballnahen Passwege zuzustellen versuchen.

Weiteres Beispiel zur Veranschaulichung, 17. Minute:

Hier wieder die Pressing-Abteilung mit Kolo Muani, Lindström, Rode, Götze und Kamada. Ähnlicher Ablauf wie oben: Aus dieser Aufstellung wird der zu kurze Pass von Kampl auf Gvardiol sofort attackiert, Kolo Muani schließt den Passweg auf Laimer, Rode den auf Kampl. Man sieht hier auch sehr schön die Idee der Leipziger, die den ballnahen Raum hinter der Pressinglinie und vor der Abwehrkette als vulnerablen Punkt der SGE erkannt haben und diesen Raum mit drei Spielern besetzen. Aber hier stimmt die Absicherung der SGE perfekt. Jakic sichert mit seinem Herausrücken gegen Raum und zusammen mit Sow zusätzlich Forsberg, während Rode mit seinem Stellungsspiel auch den offensiven Passweg verengt. Gvardiol kann hier nur einen Risikopass longline Richtung Raum schlagen, Jakic und Tuta wären aber sofort zur Stelle. Forsberg und Nkunku sind ebenfalls nicht anspielbar, Lindström läuft ihn schon an. Gvardiol dreht schließlich ab und passt zurück auf den Torwart.

Das ist, wenn es funktioniert (wofür maximale Konzentration auf diese gruppentaktische Manöver notwendig ist) für jeden Gegner sehr, sehr unangenehm. Warum genau? Zunächst mussten die Leipziger bei jedem Aufbaupass damit rechnen von einer ganzen Eintracht-Horde attackiert zu werden, was sie sichtbar verunsicherte. Zweitens kann man sich daraus fast nur mit langen Bällen zwischen die Pressinglinie und die Viererkette (im Bild dunkel markiert) wehren. Auch diese Pässe müssen sehr genau gespielt werden, sind also sowohl in Pass- wie Ballannahmetechnik anspruchsvoll (die Bremer letzte Woche haben das einige Male hinbekommen). Die Leipziger schafften das fast nie.

Dennoch ist das naturgemäß die größte Schwachstelle des Glasner-Pressings. Schafft es der Gegner, präzise Flugbälle zwischen die beiden Ketten zu spielen, müssen entweder Tuta oder Ndicka sehr weit aus der Kette herausrücken, oder die Mitglieder der Pressingline „nach hinten attackieren“, was beides ungünstig ist und dem Gegner Anschlusspässe ermöglicht. Das ist aber nicht immer zu verhindern, ist gewissermaßen eingeplant und eben die Soll-Seite der Glasner-Philosophie.

Eine weitere mögliche Schwachstelle ist das Anlaufen der SGE selbst. Stimmen die Abstände nicht (heißt die Abstände zwischen Abwehrkette/Pressinglinie/erstattackierender Pressingspieler/Stürmer), dann können die Passwege nicht zugestellt werden, es entstehen Räume, die ein spielstarker Gegner nutzen kann, um die aufgerückte Pressinglinie zu überspielen, womit die halbe Mannschaft aus dem Spiel ist und die Viererkette alleine verteidigen muss. Auch das kann gut gehen, aber dazu muss so eine Abwehrkette im Stellungsspiel sehr stark sein, was, wie hier ausführlich gezeigt wurde, bei der SGE immer wieder zu Problemen führte. Das Glasner-System ist also nicht nur sehr voraussetzungsreich (vor allem hinsichtlich Laufbereitschaft und Konzentration/Abstimmung), sondern auch durchaus riskant. Wenn es aber funktioniert, ist es für jeden Gegner sehr schwierig, das wirksam zu bekämpfen. Diesmal hat es in sehr vielen Situationen sehr gut funktioniert. Wenn das so immer klappt, wird die SGE nur sehr schwer zu schlagen und zu verteidigen sein, das ist aber nun das erste Mal seit langem, dass die Mannschaft das derart konzentriert über 90 Minuten zu spielen geschafft hat, voreilige Jubelstürme sind also genauso wenig angebracht wie Alarmismus, wenn in zwei Spielen hintereinander mal wieder die Viererkette beim Alleinverteidigen Chaos anrichtet.

Schauen wir auf die beiden SGE-Tore in der ersten Halbzeit.

Das erste Tor fällt nach einem Abschlag von Gulacsi nach einem schwachen Freistoß von Lindström. Der Leipziger Schlussmann ist ein erfahrener Torwart, erkennt hier die Situation und sieht, dass er mit einem langen Ball die aufgerückte SGE überraschen kann. Der Ball kommt aber zu kurz und wird von Rode abgefangen (eintracht.tv ab 21:25), der Angriff wird von Rode schnell eingeleitet, aber von dem geordneten Leipziger Block zunächst gestellt und verzögert.

Das Tor entsteht dann aus einer einfachen Passfolge, mit der die SGE den Gegner ins Laufen bringt, um dann den Ball diagonal, also gegen die Laufrichtung des kompletten Leipziger Defensivblockes in die Spitze zu spielen. Hier:

Mit dem Kamada-Pass auf Götze gehen Laufwege und Blickrichtungen des kompletten Leipziger Defensivblocks nach links. Sow, Kamada, Kolo Muani erkennen die Situation sofort, sprinten in die hinter der Leipzigern frei werdenden Räume und Götze spielt den Ball als Chip-Pass gegen die Laufrichtung der Leipziger in den hinter Orban aufgehenden Freiraum.

Und während noch vier Leipziger Götzes Pass verhindern (bzw. bewundern) wollen, stehen Kolo Muani, Kamada und Sow frei vor dem Tor:

Nun bewegen sich die Leipziger freilich wieder alle in Ballrichtung und bekommen zum zweiten Mal in dieser Aktion den Ball in den Rücken gespielt. Kolo Muani legt quer auf Kamada, der nur noch einköpfen muss.

Dass ist von der SGE gezielt gespielt, solche Angriffe dürften dauernder Bestandteil der Trainingsarbeit sein (hat gegen Bremen ja schon ähnlich funktioniert), technisch-gruppentaktisch sehr stark herausgespielt, aber die Leipziger machen hier natürlich mit ihren immerzu ballorientierten Blick- und Laufrichtungen auch Fehler, die handlungsschnelle Spieler wie Götze, Kolo Muani, Kamada und Sow ausnutzen können.

Das zweite, vermutlich entscheidende Tor der SGE fällt nach Positions/ Aufbauspiel und einer überragenden Einzelaktion von Rode. Der entscheidende Move des SGE-Kapitäns ist allerdings nicht der Abschluss (bei dem er etwas Glück hatte), sondern dieser Tiefensprint hier:

Rode erkennt, dass Laimer zu weit vorne steht, um den Passweg schließen zu können und Kampl zu weit weg, um ihm in den Zweikampf zu folgen. Jakic spielt ihm den Ball in den Lauf, womit die komplette Leipziger Mittelfeld-Defensivlinie überspielt ist. Der geniale Moment von Rode ist das Erkennen dieser Situation. (Die Situation kann man oben in den Highlights sehr schön nachverfolgen.)

Daraus ergibt sich dann ein 2 gg. 1 Rode/Kolo Muani gg. Gvardiol auf der Halbposition. Rode und Kolo Muani spielen noch einen Doppelpass außen, um Gvardiol bei Kolo Muani zu binden (eintracht.tv ab 28:00), Kampl verschläft das Durchsichern hinter Gvardiol, bzw. führt es zu wenig mannorientiert aus und Laimer schafft es auch nicht mehr, nach seinem Stellungsfehler schnell genug in den Zweikampf mit Rode zu sprinten. So kann Rode Kampl aussteigen lassen und aufs Tor schießen.

Auch das zweite Tor ist sehr stark und präzise herausgespielt, eine sehr starke Einzelleistung von Rode, der nach seinem überragenden Spiel in Bremen auch gegen Leipzig bis zu seiner Auswechslung sehr auffällig war. Sein Ausfall, der wohl länger dauern wird, dürfte nur sehr schwer zu ersetzen sein, obwohl Ebimbe nach seiner Einwechslung ein gutes Spiel machte.

In der zweiten Halbzeit haben die Gäste in der Anfangs- ihre erste längere Druckphasen mit mehreren Ecken. Die SGE hat in dieser Phase etwas Glück, es zeigen sich auch leichte Stellungsfehler in der hinteren Reihe, aber die Leipziger können kaum Kapital daraus schlagen.

Nach dem Spiel wurde viel über die taktischen Umstellungen von Tedesco gesprochen, besonders auffällig war aber, dass die Rasenballer es nach dem Wechsel zunächst häufiger mit langen, hohen Bällen versuchten, sie also das Pressing hoch überspielen wollten. Diese Aktionen scheiterten aber meist an fehlender Präzision und daran, dass die SGE reagierte. Auf SGE-Seite ist gut zu beobachten, dass die Mannschaft das vordere Pressing jetzt ihrerseits etwas später ansetzt, also mit dem 2:0 im Rücken mehr auf Sicherheit (also noch engere Abstände) und Konter setzt – sicher eine gute, nachvollziehbare Entscheidung, die auch gut funktionierte.

Dennoch: In diese Phase Anfang der 2. HZ haben die Leipziger durchaus einige gute Situationen und die Eintracht auch etwas Glück. So etwa bei der Hereingabe von Raum in der 53. Minute, bei der Trapp eingreifen und Ebimbe klären muss (eintracht.tv ab 10:03).

Letztlich bleibt es aber dabei: Die Leipziger kommen mit dem Pressing/Gegenpressing der SGE nicht zurecht, die SGE hat nach wie vor die besseren Abschlüsse. Beispiel 58. Minute: Gegenpressingsituation mit Jakic, Ebimbe, Sow rechts, Ballgewinn Ebimbe, Spielfortsetzung Richtung Zentrale, Abschluss Götze (58. Minute, eintracht.tv ab 15:30)

Eine weitere interessante Szene zeigte sich in der 63. Minute (eintracht.tv ab 20:26), auf die Glasner nach dem Spiel im Pressegespräch auch einging, und bei der Ndicka gegen Werner den Steilpass abläuft. Glasner verglich die Situation mit der in Bremen, wo Ndicka den Strafstoß verursacht und diese Szene war hier in der Analyse auch Thema, damals wurde noch darüber spekuliert, ob der ballnahe oder -ferne IV hier die Abseitslinie vorgibt und mit der Erklärung Glasners, wonach Ndicka diesmal nicht gezögert habe und daher im Laufduell schnell genug und richtig gewesen sei, ist diese Frage beantwortet. Wir halten das hier einmal wertfrei fest und kommen darauf zurück, wenn es in einem der kommenden Spiele wirksam und sichtbar wird.

Das dritte SGE-Tor war eine etwas kuriose Situation nach einem Einwurf der Leipziger, der zentral vor dem Leipziger Tor bei der SGE landete. Die folgende Ecke war einstudiert, stark ausgeführt von Lenz und Götze, aber analytisch kaum relevant, außer dass damit das Spiel endgültig entschieden war.

Auch Tor 4 ist für die Analyse kaum relevant. Es entsteht aus einer stehenden Situation in der 83. Minute, in der Haidara Götze den Ball schlicht in die Füße spielt. Daraus ergibt sich dann der Ballbesitz, den Kamada mit einem kurzen Andribbeln und Pass in die Spitze auf Knauff vollendet, aber da gibt es von Leipzig auch nicht mehr viel Gegenwehr – ein klassischer Tempogegenstoß, wieder mit einem diagonalen Element, nämlich dem Laufweg von Knauff in die Spitze. Das sieht man alles besser in den Bewegtbildern oben in den Highlights als im Standbild: Gute Aktion von Götze, Kamada und Knauff.

Fazit

Wie hier wiederholt argumentiert, wird die defensive Anfälligkeit, das Verringern der defensiven individual-, gruppen- und mannschaftstaktischen Stellungsfehler über Erfolg und Misserfolg dieses Kaders entscheiden, denn offensiv, das wurde hier auch immer und immer wieder argumentiert, gehört der SGE-Kader bereits in der dritten Saison hintereinander zu den Top-5 der Bundesliga.

Die nun erstmals von Glasner eingeführte Viererkette scheint, nach nun drei Spielen erhärtet sich diese Erkenntnis, dem frühen und superintensiven Glasner-Pressing viel besser gerecht zu werden als die Dreierkette. Ein Hauptproblem, das weder Hütter noch Glasner bearbeitet bekamen, waren die Freiräume außen hinter den Schienenspielern. Die sind nun viel öfter abgedichtet, das Haupteinfalltor der Gegner damit geschlossen. Hier eine Situation aus der 2. HZ:

Werner und Raum mit dem Versuch eines Angriffes über links. Hier stimmt seitens der SGE alles, die Kettenabstände genauso wie die Abstände in den Ketten. Werner und Raum versuchen einen Doppelpass hinter Jakic, doch da ist schlicht kein Freiraum, Jakic ist in Schlagdistanz und zur Stelle, Tuta zum Doppeln bereit.

Werner sucht dann zwar hier den Tiefenlauf, ist aber hinter Jakic nicht anspielbar, Raum bläst den Angriffsversuch mit einem Rückpass ab.

Solche Situationen gab es viele und damit hat die SGE wie gesagt eine ihrer größten Schwachstellen zunächst bearbeitet, dennoch bleibt hier die Entwicklung abzuwarten. Zunächst hat die Umstellung auf die Viererkette erwartungsgemäß das SGE-Spiel sicherer gemacht, ein sichtbarer Schritt nach vorne.

Auch in der Offensive finden sich inzwischen immer mehr regelmäßige Muster, einige davon sind oben beschrieben.

Auch hier scheint die System-Umstellung der Mannschaft eher gut getan zu haben, Jakic und Lenz haben regelmäßig Aktionen außen nach vorne, auch Lindström und Kamada bespielen die Außenpositionen, ziehen aber auch oft nach innen, all das macht das SGE-Spiel variabler als mit Kostic und Knauff oder Chandler als Schienenspieler.

Insgesamt war das Spiel gegen Leipzig eines der besten Spiele der SGE seit langem, die hochdotierten Rasenballer hatten im Grunde keine Chance und man muss schon lange zurückdenken, um sich an ein Spiel zu erinnern, in dem die SGE einen Champions League – Teilnehmer über 90 Minuten ohne relevante Schwächephase derart beherrschte. Es wird sehr interessant sein, wie sich die kommenden Gegner gegen das intensive Pressing, die Schnellkombinationen und die mit der Viererkette nun auch taktisch deutlich verbesserte Defensive zur Wehr setzen wollen.

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